Montag, 31. März 2014

Ohren auf - Minza im Radio


Det Janze kam so: Meine lieben SoLebIch's hatten da mal wieder so'ne Frage. WDR 5 wolle für die Sendung LebensArt in einem kleinen Beitrag über die Wohncommunity berichten und hätten gern jemanden der mal so 'n bisken was erzählt und ich so als Mitglied ...

Bevor ich mir schweißgebadete peinliche Verhaspler und kompletten Hirnausfall ausmale, siegt die Neugier und es eilt ein "Radiofrau Anita kann kommen"!


Anita ruft an. Termin ausgemacht. In Zeiten von veganem Leben und Zuckerverzicht und hastenichgesehn also vorsichtshalber Rohkost geschnitzt statt Kuchen gebacken. Anita klingelt. Anita ist immer noch so sympathisch wie am Telefon. Anita klingelt nochmal. Die Klingel wird aufgenommen. Tja und dann geht das Geplapper los, über Ihr Zuhause, mein Zuhause ... und das dicke blaue Mikrofon, das irgendwann den Weg unter meine Nase findet ist Nebensache. Raum für Raum durchgefragt, dann in den Garten. Nochmal in den Garten. Das Knatschen der alten Balkontür wird aufgenommen und ein Problemfall im Grünen kommt hinzu ... Ach, die Zeit raste und weg war 'se, Anita Karla Kolumna saust weiter.

Heute, 31.03.14, WDR 5, LebensArt, 15.05 Uhr

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Freitag, 28. März 2014

Mitgebracht #6






Mitgebracht von Pinterest / Minza will Sommer
drauf geklickt = größer gemacht




Mir ist nach Grün. Das bringt der Frühling. Mir ist nach Veränderung. 
Keine Ahnung wann es los geht und wohin.
Doch, ich gehe schon. ..
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.. . heute auch zu andiva. Denn zwei Fische haben sich eingeschlichen in meine mitgebrachten Weggedanken; leise schwimmen sie, wie Gedanken, immer weiter, immer fort ... und Fisch am Freitag, andiva's Freitagsmotto, das passt, da mache ich doch heute endlich mal mit!
Mehr zum Mitmachen → rechts aufgelistet.

Ein rundum schönes Wochenende Euch! Eure Minza



P.S.: 31.10., 15.05 Uhr, WDR 5 hören!
Dazu am Montag mehr.



Mittwoch, 26. März 2014

Ein Kissen hat zwei Seiten

...und der Winter keinen Schnee. Es frühlingt, überall sprießt und blüht es, die Hummeln im Popo sind wach, das Gartenbett lockt, die Garderobe wird luftig, der Nähkasten ist geöffnet, das Kleid geändert, das Kissen gewendet, die Fenster geputzt.

Schönen Frühling!
...ich geh dann mal Kissen bügeln.






Mittwoch, 19. März 2014

Feldkapelle von Peter Zumthor


Hart und aneckend steht das 12 Meter hohe, im Grundriss fünfeckige monolithische Bauwerk aus Beton inmitten von Feldern. Schritt für Schritt, sich annähernd, wird erst bei näherer Betrachtung deutlich, dass es sich um ein geweihtes Gotteshaus handelt, ein schlichtes Kreuz über der Tür weist auf die sakrale Bedeutung hin. 

Von 2005-2007 wurde die Kapelle mit vielen ehrenamtlichen Helfern und Fachhandwerkern gebaut. Für den Bau wurden 112 Baumstämme aus dem Wald von Bad Münstereifel zeltartig zusammengefügt, von außen geschalt und der Zwischenraum in Schichten mit Stampfbeton gefüllt. Drei Wochen köhlerten die Bauherren Scheidtweiler und ihre Helfer das Bauwerk aus, das immer noch ein wenig am Geruch (eingebildet!?) und besonders an der Farbstruktur im Inneren ablesbar ist. Ausgelassen ist der obere Abschluss, durch den neben Licht auch Regen einfällt und sich auf dem unebenen Boden sammelt. Der Boden ist aus einem Blei-Zinngemisch (Bezug → Bleiberg-Stadt Mechernich) und wurde an Ort und Stelle erhitzt und gegossen. Zusätzlich fällt stimmungsvoll Licht über etwa 300 in die Wände eingesetzte Röhren, im Inneren mit aufgesetzten mundgeblasenen Glashalbkugeln ein. Alle vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) sind vertreten.

Durch die dreieckige Metalltür gegangen, weitet sich der Raum, der sich von außen nicht annähernd erahnen lässt. Ich hebe automatisch den Blick gen Himmel und fühle mich inmitten der groben Struktur und den im Kontrast dazu stehenden feinen runden eingesetzten Lichtglaskugeln mit Bezug zum Außen, dem warmen Licht und Honigduft der Kerzen, in dem sich nach oben verjüngenden zelt-/höhlenartigen Raum geborgen. 

Im Innern verstummt der Wind, im Sommer bei sengender Hitze muss es wohltuend kühl sein, bei tosendem Regen und Wolkenbildern muss die Kubatur inmitten der sanften Feldhügel eine wieder besondere Wirkung haben. Ich muss also nochmal hin!













Weil ich die Geschichte, wie es zu dieser Kapelle kam, so schön finde ... muss ich sie auch noch schnell erzählen (wenn Ihr sie nicht schon kennt!?).

Als der weltweit renommierte schweizer Architekt Peter Zumthor (*26. April 1943 in Basel) das Kölner Diözesanmuseum baute (Kolumba), schrieben ihm die Landwirte Scheidtweiler einen Brief. Sie baten ihn eine Kapelle zu entwerfen um diese Bruder Klaus zu widmen, der Ihnen persönlich von hoher Bedeutung ist. Bruder Klaus, Heiliger Nikolaus von der Flüe, Schutzpatron der Katholischen Landjugendbewegung, 1417-1487, heilig gesprochen 1947. Ungewöhnliche Herangehensweise, aber Bruder Klaus, auch Schweizer, war auch Lieblingsheiliger von Zumthors Mutter. Über diese Verbundenheit entstanden ein persönlicher Kontakt und dieses einzigartige Bauprojekt für das Zumthor auf sein Honorar verzichtete.

Schön, nicht wahr?

Mit Ka und We war ich/Em letzten Sonntag auf dem Feld. Und da kann ich noch viel lernen in Sachen meiner Knipserei und seiner Fotografie → La Lumière du Loup

Liebe Grüße . Eure Minza




Infos zur Kapelle:

• Öffnungszeit
 
Sommer 10 – 17 Uhr, Winter 10 – 16 Uhr
montags geschlossen, außer an kirchlichen Feiertagen

• Besucherparkplatz

Iversheimer Straße, 53894 Mechernich-Wachendorf
Der kurze Fußweg zur Kapelle ist ausgeschildert

Sonntag, 16. März 2014

BLOGST barcamp köln 2014

Gestern war toll! Der Tag, die Menschen hinter den Blogs, der Austausch und der Gedanke über allem "Wat bin ich froh, das Bloggen begonnen zu haben"!




Auf dem Boden fing alles an. Da saß ich, abdampfend vom geflitzten Radeln, erinnert an überfüllte Hörsääle, umgeben von vertrauten Augen und neuen Blicken. 3 Blogger, 80 Bloggerinnen. Vorstellung. Drei Hashtags bitte! #ichwohne #fahrenbisschönist (ähm...) #mööp. 




Aufgebaut nach dem offenen Konferenz-Prinzip des Barcamp, ähnlich dem Open Space, boten Freiwillige Themen an die in Sessions organisiert, teils parallel stattfanden. Sketchattack, Quasten basteln, Speed Dating, Werbung und Blogs, IPhone-Fotografie, Photoshop, Wordpress, Zeitmanagement, Bloganfänge, Bloggerkodex, ...



Den perfekten Start gab's bei Sketchattack. Los ging's mit gegenseitigem Sketchen und dem Blick für's Wesentliche mit Sandra von Törtchen... und andere Leckereien. Weiter. Hören, sehen, Sketchnotes (Skizze, Nachricht), erinnern.  Wie lange habe ich nicht mehr zuhörend rumgekritzelt? Angefangen als ich den ersten Stift halten konnte, nun neu wiederentdeckt. Danke, Frau Hölle!


Nächste Session: Werbung. Viele Fragezeichen am Anfang, ein paar weniger gegen Ende der Runde, dank Neuzilla von Verrückt nach Hochzeit. Was ist Werbung? Jede auf Absatz geförderte Maßnahme. Jede? Ich darf meine Meinung äußern "ich arbeite gern mit Backform XYZ", "der Laden XYZ ist mir ein einziges Schlaraffenland". Superlative weg lassen, sachlich bleiben! Gesponsortes vorsichtshalber als "Werbung" deklarieren. Vorsichtshalber? Ausgereift ist die Rechtslage rund um's Bloggen noch nicht. 

Ich habe mal fix meinen Post zur gebauchpinselten glückshüpferbringenden Kooperation zum Kubus 4 von by lassen rechtlich abgerundet. Sicher ist sicher.

Was ist von Werbung auf Blogs zu halten? Reinen Werbeblogs fehlt die Seele. Ich will Seele. Seele als Maßstab. Ist Werbung eine Randerscheinung und inhaltlich mitten aus dem persönlichen Geschmackszentrum ablesbar - ok! Wie seht Ihr's?


Weiter ging es beim Speeddating. Nicht einfach, bei den tollen Sessions die richtige Wahl zu treffen, aber neben den Themen ist das Kennenlernen anderer Blogger der Kern det Janzen. Also. Mit Speed in den blauen Raum und nur die Hälfte geschafft. Was sind 5 Minuten schnell um! Verflixt!

Frau S. verändert die Welt... mit veganem Leben ohne Strenge, wie sympathisch und richtig ich das finde was sie sagt und ich konnte gleich meine Freude über den veganen Frischkäse vom Vortag anbringen (Fastenverlosung in Freundesrunde, jeden Tag wird auf etwas anderes verzichtet, Freitag waren es die tierrischen Produkte... ich schweife ab).

MrsBerry reist mit Ihrer Familie und bloggt darüber und ich staune über das Zeitmanagement und muss meinem gönnenden Neidgefühl über gesponsorte Reisen Ausdruck verleihen. Erst gerade habe ich eine Reise nach Kopenhagen gecancelt - zu teuer. :•( Aber die Frage: Wie reist man privat, wenn man nicht blogreist? 



Alles hat ein Ende, aber Blogst nicht.


Weiter ging es in der Wohngemeinschaft. Ohne Speed, mit Damengedeck und Häppchen, Gesprächen und noch immer ein paar unbekannten Gesichtern. Menno! Aber - bis zum nächsten Mal Ihr lieben BloggerInnen, Macherinnen Clara von tastesherrif und Ricarda von 23qmStil - ich freue mich jetzt schon wie Bolle! 


Eure Minza

... mit herzlichem Dank an die zahlreichen Sponsoren die den Tag mit Ihren Produkten möglich und fein ergänzt haben. Stets an meiner Seite stand ein Pott Kusmi Tea, Leckereien von Milka waren immer eine Armlänge entfernt, fruchtige Smoothies von true fruits erfrischten zwischendurch, für die Bloggerhände Handcreme von Weleda in der Goodiebag, Feines von la mesa, Lov Organic war dabei, Deutsches Tapeteninstitut, design3000, Garn & Mehr, Koziol, Oreilly, One Glass, Jakobs, Tassimo, Philips, belvita, ... und dank Edding und paperscreen stand direkt das passende Werkzeug für den Tag zum Sketchen parat!

Mehr vom ersten Blogst BarCamp unter #blogstbc14 auf Twitter und Instagram.