Minza will Sommer: 2018

Montag, 25. Juni 2018

Zero Waste | Picknick ohne Müll

Ich kann das Wort seit über 20 Jahren nicht mal mehr denken, ohne das im Hirn die Mucke läuft. Ihr kennt den Picknicker von den Fanta4? Mein Getippe und vielleicht jetzt auch Euer Lesen, untermalt mit Klängen von 1996. ... Meine Freundin ist weg und bräunt sich - in der Südsee... Zurück zum Thema: Ich bin der Picknicker, kein Scheiß mann, jeder weiß mann! ;)

Vieles was es zu einem Picknick ohne Müll braucht, ist stets parat, im simplen minimal Zero Waste To Go Paket. Aber für Salat, Grillgedöns, verschiedene Leckereien, braucht es mehr Equipment. Imaginär trommel ich mir wie Tim Taylor der Heimwerkerkönig auf die Brust und raune eine Oktave tiefer 'ROOOAAAR, Equipment!'. Kennt den noch jemand? Aber bevor es an die Kassen geht, auch hier - ich bin davon überzeugt, nahezu alles was man braucht, haben wir alle daheim!




Und alles was wir noch brauchen ist ein schöner Ort. Aus guten Gründen ist mancherorts das Grillen verboten, aber es gibt genug Platz für lecker Heißes vom Rost. In so vielen Parks und hier in Köln am Rhein darf gepicknickt und auch gegrillt werden, Mülltonnen und Behälter für Kohle und Asche stehen vielerorts bereit. Hier noch einleuchtende Verbote und gute Hinweise für die extra eingerichteten Grillplätze in Köln an denen mitunter die Grill-Scouts der AWB unterwegs sind, damit alles chic bleibt.

Dass Parks im Sommer an einem Wochenende dennoch mit im Durchschnitt 20 Tonnen Müll verdreckt hinterlassen werden 
(das ist so viel wie 26 Kleinwagen wiegen), ist ein trauriger Anblick, trägt zur Verschmutzung der Böden, Gewässer und Nahrungskette bei und kostet uns Steuerzahler*innen die Arbeit der Stadtreingung.

W
usstet Ihr wie schädlich allein die giftdurchtränkten Zigarettenfilter sind? Allein die machen 60% des achtlos weggeworfenen Mülls aus. Einer Angabe nach, kann eine Zigarettenkippe 200-500 l Wasser kontaminieren und sie braucht bis zu 12 Jahren bis sie zersetzt ist. (Aufstrebendes kölsches Recyclingprojekt von Mario → TobaCycle.) Desweiteren liegen ohne Ende Kronkorken rum, Plastikgeschirr, Taschentücher, Verpackungen jeglicher Art... 'An alle Nixblicker, ich bin der Picknicker, ...' Lassen wir das doch einfach mit dem Verpackungsmüll, Plastikgedöns und Einwegzeug! 

Es folgt:
- Gegenüberstellung des Equipments: Multi Waste vs. Zero Waste
- Lecker Sachen wie verpacken?
- Erdbeerminzsbowle im Baukastenprinzip für Radtransport und Picknick
- Zero Waste Picknick Gegenargumente? Widerlegt.
- Gute Zeit, Gutes tun!
- Einladung zu Zero Waste Picknicks in Köln



Picknick-Equipment Multi Waste → Zero Waste


Plastikbesteck → Metallbesteck aus dem heimischen Bestand oder Fingerfood einplanen
Pappteller und Plastikbecher → Teller und Tassen, dickwandige Gläser von daheim
Plastikflaschen
aufgefüllte wiederverwendbare Flaschen oder extra gekauft, dann möglichst Pfand-Glasflaschen ohne Kronkorken. Glasspender sind zwar immer noch hip, aber braucht man sie?
Küchenrolle → Trockentücher, Lappen aus irreparablen Altkleidern + Beutel je für die sauberen und verschmutzen Lappen
Papierservietten → Stoffservietten, Stofftaschentücher

Strohhalme → wenn man keine Spastiken hat, braucht man sie nicht. Klingt lustig, meine ich aber ernst. Wenn der Spaß daran jedoch so überbordend ist, dann aus Glas, Metall, Stroh oder Makkaroni.
Einweggrill → Mehrweggrill! Inkl. Kohle und so.
Lagerfeuer, Grabkerzen zur Lichtstimmung → Sonnenglas mit solarbetriebenen LED's, Kerzen aus Bienenwachs, Sojawachs, Wachsresten, etc. windgeschützt im Einmachglas
Tischdecke, Wohndecke, Badehandtuch, Strandmatte von daheim → keine Einwände ;)

Plastikmüllbeutel → Baumwollbeutel -big news- die Dinger lassen sich waschen und Matschmüll kann in die leer gefutterten Gläser zum Entsorgen mit heim genommen werden.


Lecker Sachen wie verpacken?


Salate → heimische Schüssel, abgedeckt mit Wachstuch (DIY oder gekauft) oder Teller und geknotetem Beutel statt Folie (siehe oben)
Gemüsesticks und Dips → Schraubgläser wiederverwenden

Grillfleisch oder fleischlose Varianten → Wachstuch, Schraubglas oder Schüssel, s.o.
Brot → Baumwollbeutel statt Papier- oder Plastiktüte

Nachtisch → portioniert direkt in kleinen Schraubgläsern anrichten
Flüssiges
Leitungswasser mit Minze aus dem Garten oder was das Herz beliebt, möglichst ohne Korken, Kronkorken, Einmalverschluss. Und weil wir gerade dabei sind...



Erdbeerminzbowle


Ne Bowle zum Picknick im Baukastenprinzip schafft ohne Überschwappen den Radweg, z.b. die Erdbeerminzbowle. Das Rezept ist alt bewährt, picknickerprobt, seit 2013 aufm Blog und frisch zubereitet, immer wieder lecker → Rezept, hier entlang!




Zero Waste Picknick Gegenargumente?


Glas, Porzellan und Metallbesteck sind schwerer als Plastik!
Ich vermute, keiner richtet sich alleine ein Picknickmenü für 10 Personen aus. Wenn jeder was mitbringt, ist es keinem zu schwer.

Glas und Porzellan gehen unterwegs viel zu schnell kaputt!
Ja, ist mir auch schon passiert. Fies, so ne Dippampe in der Tasche. Aber besser gehts! Bruchgefahr ist eine Sache der Packmethode. Ich verwende meist (Ausnahme siehe Dippampe) so viele Beutel und Trockentücher, dass im Fahrradkorb nichts klappert und gegen Bruch geschützt ist (Weiches umgibt Hartes).

Das ist ja ein Riesenaufwand alles lose mitzunehmen!
Unverpackt einkaufen ist Wissenssache (wo kaufe ich das Zeug wie unverpackt oder wo in Mehrwegverpackung) und reine Übung. Wenn man nach und nach die Tücken im Blick hat, ist der Picknick-Aufwand ein Leichtes.

Danach gehe ich feiern, wohin also mit Grill und all dem Kram nach dem Picknick?
Ist das der Grund für so viele zurück gelassene Grills, Einweggeschirr und Pipapo? Wäre ein nachvollziehbarer Gedankengang, sei er auch noch so Banane. Ist eben zwischendurch noch n Weg nach Hause einzuplanen, Frise nachjustieren und schönes Feiern! Oder das Zeug in der Nähe in der Wohnung/im Auto eines Freundes lagern. Und wenn die Sachen schon 'nix wert' sind, dann ab innen Beutel und aufn Gepäckträger damit und wenn nicht geklaut, dann nachm Feiern daheim entsorgen. Keine Ausreden!

Die Stadtreinigung kommt doch eh und damit werden Arbeitsplätze geschaffen!
Würden wir weniger Müll produzieren, würden wir Geld einsparen. Wir zahlen
für unseren Müll der im Haus anfällt und genauso für die städtische Reinigung. Viele Städte wie z.B. Capannori in Italien haben es innerhalb weniger Jahre geschafft, die Abfallmenge pro Person um 40% zu senken und die Recyclingquote ist auf 80% angestiegen (in Deutschland liegt sie gerade bei 69%), sei es mit kostenlosen Kompostern, Bezahlen nach Restmüllgewicht, etc. Die illegalen Müllentsorgungen bleiben ein Thema, aber das Wissen um die Bedeutung versteht jedes Kind und trägt es nicht selten an die Eltern weiter, statt andersum.
Dokutipp 'Re: Null Müll - Schluss mit dem Abfallwahnsinn', in der Arte-Mediathek bis September'18 kostenfrei anzusehen.




Gute Zeit / Gutes tun


Wir brechen uns keinen Zacken aus der Krone den Müll der anderen der Umwelt zuliebe aufzuheben und in die umstehenden Mülleimer zu entsorgen. Eine Krone mit Extrabrilli gibts, wenn wir den Müll nach Material trennen. Wir haben davon n sauberen Ort,  Erdreich und Gewässer vor Schaden bewahrt, Karmapunkte gesammelt und Seelenhygiene betrieben, ... und die Nochnixblicker sehen, dass es auch anders geht und wie einfach es fluppt, son Zero Waste Picknick. Also!



Einladung zum Zero Waste Picknick in Köln



Seit einiger Zeit braut sich unter dem Titel Zero Waste Köln etwas zusammen, das in einigen Städten der Welt längst als Ziel formuliert ist - die müllfreie Stadt (San Fransisco, Kamikatsu,
Ljubljana, Kiel, Berlin,...). Leute finden sich, Kompetenzen werden gebündelt, die Visionen zu Zero Waste Köln werden klarer und neben vielen alltäglichen und politischen Anliegen und zahlreichen Aktionen, um die Entscheider der Stadt zu bewegen, was fehlt da noch ... Ladi dadi wie slick rick, mag ich die Party, doch ich nenne sie Picknick!

An jedem jeweils letzten Wochenende in den Sommermonaten sind Picknicker*innen zum zero waste Mitpicknicken eingeladen - mit Anmeldung bei der Facebook-Veranstaltung oder ohne, einfach Sachen packen und kommen, ob allein, mit Freunden und/oder der Familie! Wir picknicken uns durch die Kölner Parks, am Rhein entlang... mit dem Like der Zero Waste Köln Facebook-Seite bleibt Ihr auf dem Laufenden oder Ihr folgt mir bei Facebook oder Instagram und ich gebe Bescheid. So oder so, ist das was?!

Das erste Mal:
Samstag, 30. Juni ab 15 Uhr

Beethovenpark in Köln-Sülz
GPS: 50.911990, 6.915264
Wettervorhersage: Sommer!

Erkennungszeichen: Neontop, Asipalme und Ghettoblaster! Nee, es wird n Banner oder sowas geben. Aber wer mit Asipalme kommt, kriegt von mir n unverpackten Dinkelkeks! ;)

Ich bin der Picknicker, 
kein Scheiß mann, jeder weiß mann!

Liebe Grüße
. Maren



Mittwoch, 2. Mai 2018

Fashion Revolution Week 2018 | Fair Fashion Radtour + Super Fashion Markt in Köln

Am Samstag gings aufs Rad und am Wochenende wirds was geben!

Unsere Fair Fashion Radtour anlässlich der Fashion Revolution Week hat irre Spaß gemacht, es gab reichlich Spökes und gute Gespräche, Erfrischung und Sektchen, einen neuen Nebenjob (nicht für mich), neue Bekanntschaften und viele gute Ideen! 

Donnerstag, 19. April 2018

Fashion Revolution Week 2018 | Einladung zur Fair Fashion Radtour durch Köln

Vor 5 Jahren passierte die Tragödie, der Einsturz der Näh-Fabrik Rana Plaza in Bangladesh. Ihr erinnert Euch!? 1129 Menschen starben, über 2400 wurden teils schwer verletzt. Das war der Anstoß, dass sich Unternehmer*Innen, Aktivist*Innen, Pressevertreter*Innen und Akademiker*Innen sowohl aus der Modebranche als auch darüber hinaus vereinigten und zur jährlichen weltweiten Fashion Revolution Week aufrufen, um auf die verheerenden ökologischen und sozialen Misständen der Textilwirtschaft hinzuweisen. Nächste Woche ist es wieder soweit! Vom 23.-29. April 2018 findet weltweit zum 5. Mal die Fashion Revolution Week mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen statt.


Fashion Revolution, Fashion Recolution Week Cologne, Fair Fashion Radtour, Critical Mass Cologne, Fastfashion, Seconhandshops Köln, Sozialkaufhäuser, Fair Fashion in Köln

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Donnerstag, 5. April 2018

Party fett und deep Shit | Fünf Fragen am Fünften | April 2018


Herzlich willkommen zum FFaF im April! 
Nic / Luzia Pimpinella fragt, viele Antworten.
Ich leg gleich los, was!?




Dienstag, 3. April 2018

Stockholm für Anfänger | Essen und andere Konzepte zwischen Apothekerschnaps und Wikingerkeller 4/4

Stockholm hat unzählig viele schöne Cafés und Restaurants und so viele wir besucht haben, so viele habe ich mir mangels Magenkapazitäten für meinen nächsten Stockholm-Besuch notiert. Wir haben unter höchst subjektiven Bedingungen die besten Kanelbullar / Zimtschnecken gesucht und gefunden. Wir haben die allseits empfohlenen Ladenketten wie zum Beispiel Urban Deli und Fabrique besucht und für nett befunden. Die Favoriten zwischen Apothekerschnaps und Wikingerkeller sind jedoch Läden die es nicht an jeder Ecke gibt. 

Tadaaa!

Donnerstag, 29. März 2018

Feuilleton Stockholm | Weinend im Museum und selig in den Schären 3/4

Neben der Begeisterung für das städtische Treiben in Stockholm, haben sich die stillen Momente besonders tief ins Herz der Erinnerung gepflanzt.

Weinend im Museum, selig in den Schären.





Sonntag, 25. März 2018

Die Ökolüge von Konzernen | Filmvorstellung 'Die grüne Lüge'

Wenn Ihr es nicht auf Instagram in den Stories mitbekommen habt, gestern habe ich im Kino den Film "Die grüne Lüge" gesehen. Ein Film, wie es der Untertitel beschreibt, über die Ökolügen von Konzernen und was wir dagegen tun können. Ein Film von Werner Boote und Kathrin Hartmann, die zum Ende der Filmvorführung gestern zur Diskussion vor Ort waren. Es kommen Menschen zu Wort, deren Haltung inspiriert und Menschen die ... lügen. Die im Film gezeigten Schicksale und Ungerechtigkeiten, die uns vielleicht nicht ganz neu sind, berühren noch mal zutiefst, die offen gelegte eiskalte Profitgier der kranken Wirtschaftskonzerne ist ein Schlag in die Magengrube.

Der Film hat mich beeindruckt und es ist wieder so weit. Die Gedanken um Konzernlügen, Greenwashing, Konsumkritik, ... müssen raus, sonst platze ich. Und das will ja keiner. Also ich nicht.


Ökolüge von Konzernen, Greenwashing, Konsumkritik, Globalisierungskritik, Kathrin Hartmann, Werner Boote, Konsumboykott, Aktivismus, die grüne Bewegung


Freitag, 23. März 2018

Fair Shoppen in Stockholm | neu + secondhand 2/4

Ach Stockholm... Dank der Mühe + vielen Tipps von Reisebloggern, Fashionistas und bloggenden Interiorliebhabern steigt bei Ausflugsvorbereitungen die Vorfreude sowasvon, oder!!? Auf der Suche nach Ökogedöns in Stockholm jedoch, mit meinem persönlichen Geschmack und Anspruch an Design, ob Wohnen oder Kleiden, ob aus 2. Hand oder Neuware - die Recherche war nicht gerade von überbordendem Erfolg gekrönt.

Naja, mache ich das halt! ;) Inklusive digitaler Karte mit allen Tipps zum Mitnehmen!

• Secondhandshops
• Sozialkaufhäuser
• Schönes aus 1. Hand


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Donnerstag, 22. März 2018

Mit Bahn und Krone in Stockholm | 5 Tage zum Verlieben + Praxistipps 1/4

Da hat es so viele Lenze und die Unmöglichkeit einer Reise nach Tel Aviv gebraucht, um diese tolle Stadt zu besuchen und meinem Herz wurde beizeiten schwindelig. Schuld daran war kein großer blonder alter Schwede, es waren die Straßenzüge wie in Paris, Topografie wie in Lissabon, sauberer aber nicht weniger lässig als in Berlin, freundlicher als überall ... ach, was sollen die Vergleiche, Stockholm - ich mag Dich! Auch die großen Blonden! 

Los geht meine kleine Stockholm-Reihe in vier Teilen mit den Praxistipps:
• Unterkunft 
• Der Weg vom Flughafen in die Stadt und zurück 
• Fahren mit der Bahn in Stockholm
• Geldwechsel - Kronen, ja oder nein und wie viel?

Und die nächsten Tage folgen meine ökominzastischen Shoppinglieblinge, Tränen im Museum, Wind in den Schären, fieses Zeug und lecker Essen und - wie wir uns so als Anfänger der Stockholmer Trinkkultur durchgeschlagen haben. All das noch mal festgehalten auf der digitalen Karte zum Mitnehmen.


Nu kör vi!



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Donnerstag, 15. März 2018

Zero Waste unterwegs | simpel + günstig | ein Blick in die Tasche

Da passte beim Einkauf auf, dass du nich mit nem Haufen Plastik und Papier heim kommst und biste unterwegs -zack- hier Alufolie ummen Dürum, da n Papier fürs süße Teilchen zwischendurch, noch ne kleine Plastikflasche Wasser aufm Weg, beim Trinkengehen gibts Strohhalme, beim Essengehen liegen Papierservietten parat und dann schaffste die Pizza nicht und du würdest sie gern mitnehmen (für morgen zum Frühstück oder so), beim spontanen Rheinsitzen kommt keine Entspannung auf so lange so viel Müll um dich rum liegt, haste keinen Beutel zum Aufsammeln dabei (naja, kein Problem, zwischen dem Müll findet sich meist auch ne Tüte) und aufm Streetfoodfestival, Weihnachtsmarkt, Kirmes, Wattweißich gibts zum Leckeressen Einmalbesteck an Einwegteller. 

Weißte.... Nu bin ich keine Handtaschenliebhaberin, aber wenn die gefalteten Scheine in der Boppestasche nicht reichen, dann muss ne Tasche ran, auf Reisen sowieso. Und in die kommt, je nach Bedarf zusammengestellt, die etablierte minimale Zero-Waste-Ausstattung To Go. Das Beste, all das Alternativgedöns zur Vermeidung von Müll hat vermutlich jeder daheim - zero Neukauf für zero Müll.

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Montag, 12. März 2018

Bratkartoffeln und die Reise zur Erkenntnis | Fünf Fragen am Fünften | März 2018

Weiter geht's mit dem kurzen Selbstgespräch mit Fragen von Nic / Luzia Pimpinella, die Antwortensammlerin. Ich leg gleich los!

Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann? 
Bratkartoffeln mit Kopfsalat. Weil es mein Lieblingsessen ist und jetzt ne Prise eindeutiger Zweideutigkeit?! ;) Vielschichtig liegen Kartoffelscheiben aufm Teller, nix für mal eben unterwegs, mal kross gebraten, mal butterweich zu frischem Grün vom Feld. Das Ganze aus der heimischen Küche, kein gehyptes Trendgericht vom großstädtischen Dealer des Vertrauens. Auch mal schön, keine Frage. Bratkartoffeln mit Kopfsalat brauchen keine Anglizismen und Modewörter wie Superfood, Bowl, Smorging, Overnight... um marktschreierisch neu entdeckt zu werden, es ist bodenständig, unaufgeregt immerwährend da, ohne Gedöns und lässt sich je nach Belieben ergänzen. 

Mir wär g'rad danach!



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Freitag, 2. März 2018

Wäschewaschen und Spülen mit Efeu | Fragen, Antworten + DIY Anleitung

Mark war da, stand in der Küche und guckte rum während ich rumhantierte. "Das mit dem Efeu, wie geht das noch? Is nich giftig, ne? Hatte ich schon gefragt, muss ich auf deinem Blog nochma gucken." Ich so: "Nee, is nicht aufm Blog, hatte ich n paar mal in den Stories, is doch Quatsch, wenn ich das auch noch verblogge, es gibt hunderte Anleitungen, reicht!" Er: "Nö, ich will bei dir gucken, die anderen kenn ich nich." Ich: "Pfff... ja, aha, hm.".

Wie seht Ihr das?
Zig mal Verbloggtes selbst auch noch mal zum Thema machen?

Sowas wie meinen Altpapier-Osterhasen zum Falten,
zu dem es seit Papiererfindung 5.126.259.186 Anleitungen in allen Sprachen gibt, für jeden Geschmack grafisch aufbereitet - völlig überflüssig. Die Mühe dient eher der Selbstbespaßung als dass die Welt darauf gewartet hat. Die Selbstbespaßung und dass der olle Klopfer Nr. 5.126.259.003 so oft aufgerufen wird, war es dann doch wert. Aber und Und..

...Ökokram, der eine Alternative zu umweltschädigendem Alltagskram ist, fällt in die Kategorie 'Gutes gehört weiter gesagt'. Filterblase hin oder her, ich bin froh so ne Sachen irgendwo dank Wiederholungen und Verbreiterung aufzuschnappen. Also tratsche ich es nach Erprobungsphasen ebenso weiter. Guter Tratsch. Die Sache mit dem Efeu, eine Alternative zu herkömmlichen Waschmitteln, deren Inhaltsstoffe teils nicht abbaubar und umweltschädigend sind. Anleitungen inklusive informativer Quellen zum Nach- und Weiterlesen - jetzt.


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Montag, 12. Februar 2018

Spontaneität und Alleinsein | Fünf Fragen am Fünften | Februar 2018

Die selben Fragen von vielen Leuten unterschiedlich beantwortet, verschiedenen interpretiert - mag ich! Es gab + gibt gerade zu Jahresbeginn wieder einige kleine feine Blog-/Instagram-Reihen dieser Art und gerne denke ich an den Frage-Foto-Freitag von Steffi / Ohhhmhhh zurück, Ihr erinnert Euch? Es war so schade und gleichsam verständlich, dass Steffi ihn Ende 2013 aufgab. Kurz wollte ich, wahrscheinlich wie so viele, selber so eine Reihe eröffnen und rasselte direkt Fragen für ein ganzes Jahr herunter. Aber die Regelmäßigkeit...  und so ein kleiner Blog wie es meiner ist, und bleiben soll, zieht nich. → Freude über Nics / Luzia Pimpinellas neue monatliche Reihe mit Fünf Fragen zum Fünften! :) Da simma dabei, nach ganz viel Alaaf mit Verspätung - auf geht's!


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Samstag, 10. Februar 2018

Orient in Köln | Karneval


Was'n Motto! Aber gewählt ist gewählt und hauptsache unsere kleine Runde feiert zusammen. 'Orient', was machste da? Die bezaubernde Jeannie, Bollywood, Kleopatra, Sultan, Scheich, fliegender Teppich, Flaschengeist, Sternenhimmel, Kamel, ... ? Ich zog los, getreu meiner Haltung 'keine Fastfashion, kein Neukauf - es ist schon alles da' und graste ein paar meiner Secondhand-Anlaufstellen ab. Da lässt sich doch immer was finden!


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Montag, 5. Februar 2018

Kunstakademie Düsseldorf Rundgang 2018

Immer ein Ausflug wert - der Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf. Auch wenn ich beim Rundgang 2017 im letzten Jahr mehr Lieblinge an Entdeckungen 'mitnahm', war es auch diesmal die Atmosphäre, die Gerüche, die Vielfalt, gute Ideen die die Stunden in den Räumen der Akademie besonders machten. Nicht zuletzt die Kunst am Waschbecken

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Donnerstag, 1. Februar 2018

Abrechnung | Meine Ökobilanz 2017

Es ist super, dass das Dings mit der Nachhaltigkeit nicht nur eine Sache umfasst, sondern mit voller Bandbreite aufschlägt. Umso mehr Möglichkeiten gibt es sich die Rosinen rauszupicken. Welche Rosinen? Die Rosinen der Leichtigkeit! Druck haben wir doch alle genug. Der erhobene Zeigefinger fordert eher Revolte oder Boykott heraus, als dass er einander auf Augenhöhe bringt. Die stete Konzentration auf das Schlechte, die Ohnmacht, lähmt. Der Blick aufs Gute, Handlungsmöglichkeiten, Chancen sind ein Ansporn, jeden Tag aufs Neue. Verzicht ist ein schlechter Begleiter, Überzeugung hingegen ein Motor der sich verselbständigt, darauf darf man vertrauen, alles zu seiner Zeit. 'Deshalb umgebe dich mit weisen Worten, wenn du weise werden willst.' Hat irgendjemand gesagt/geschrieben, fand ich gut. 

Was is nu die Bandbreite die die Ökobilanz in Wallung hält, wo sind die Rosinen?
Im Angebot wären die Bereiche Wohnen, Kleidung, Ernährung, Reisen, Finanzen, Beruf, Mobilität, Haushalt, Hygiene, Kosmetik, ... und vielleicht habt Ihr noch mehr in petto: Gesundheit, Krankheit, Sport, Schule, 
Spielzeug, Nähen, Tierhaltung, Hausbau, Event, Elektronik, Digitales, ... ? Los gehts!

Mein persönliches Fazit für 2017 und die Legende der Bewertung:
+ steht für gut
- steht für (noch) nicht gut


Persönliche Ökobilanz, Bereiche der Nachhaltigkeit, Naturkosmetik, Zero Waste im Bad, Zero Waste in der Küche, Unverpacktladen, Zero Waste in allen Lebensbereichen, kunststoffrei leben, Fairfashion, nachhaltig einrichten, Ethikbank, Naturstrom, Zero Waste im Büro, umweltschonend reisen


Sonntag, 21. Januar 2018

Rote Bete küsst Avocado

Nachdem sich letzte Woche beim Freundinnenfrühstück der RoteBete-Avocado-Kuss eher zufällig ergab, die Avocado schnell den Abgang machte und die erröteten Cracker einsam zurück blieben, musste neues Grün her. Heute zum Frühstück dann wieder .... Boah, lecker!

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