Montag, 12. Februar 2018

Spontaneität und Alleinsein | Fünf Fragen am Fünften | Februar 2018

Die selben Fragen von vielen Leuten unterschiedlich beantwortet, verschiedenen interpretiert - mag ich! Es gab + gibt gerade zu Jahresbeginn wieder einige kleine feine Blog-/Instagram-Reihen dieser Art und gerne denke ich an den Frage-Foto-Freitag von Steffi / Ohhhmhhh zurück, Ihr erinnert Euch? Es war so schade und gleichsam verständlich, dass Steffi ihn Ende 2013 aufgab. Kurz wollte ich, wahrscheinlich wie so viele, selber so eine Reihe eröffnen und rasselte direkt Fragen für ein ganzes Jahr herunter. Aber die Regelmäßigkeit...  und so ein kleiner Blog wie es meiner ist, und bleiben soll, zieht nich. → Freude über Nics / Luzia Pimpinellas neue monatliche Reihe mit Fünf Fragen zum Fünften! :) Da simma dabei, nach ganz viel Alaaf mit Verspätung - auf geht's!


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1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?
Ja. Ich werde kurz vor dem Weckton wach, sogar wenn ich die Zeit mal umstelle. Ich stehe direkt auf und starte mein für die Arbeitswoche in Ruhe getaktetes Morgenprogramm, bin ansprechbar, sozial verträglich.
Nicht so, wenn ich durch irgendwas früher geweckt werde, dann kann ich nicht mehr einschlafen und bin dezent genervt, sei es ein Gewitter oder ein gassigehender Nachbar der den lärmschonenden Nutzen von Türklinken verkennt.
Wenn ich nicht gleich aufstehe, ... noch ein Instagrambild liken, gucken was bei Pinterest so läuft... Zeitfresser! Am freien Wochenende schön, im Arbeitsalltag wirds zur bittersüßen Qual.


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2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?
Nein. Vorfreude auf Gutes liebe ich, aber kein Licht ohne Schatten und ich mache mir so schon zu viel 'Kopp'. Über Unvorhergesehenes möchte ich mir also erst dann den Kopf zerbrechen, wenn es ansteht.

3. Bist du gern allein?

Ich brauche es und ich brauche viel davon. Mein Geburtstag, Weihnachten, Silvester - ich bin im Gegensatz zu vielen anderen auch an diesen Tagen gern mal allein und mache wonach mir gerade ist. Ob Kino, baden gehen, ne Runde ziellos Rumradeln, Wohnen, zu Schnulzen oder aktuellen Weltsituationen flennen, den 122. Blogpost schreiben den ich nie veröffentliche, Gitarre spielen und meine alten Lieder singen, im Garten buddeln, laut Musik hören, ... oder mal um 6 Uhr morgens spontan allein nach Holland ans Meer fahren. Ähm, das gehört zu Frage 5. Weiter hier. 

Im Grundsatz ist Alleinsein für mich also absolut positiv besetzt, jedoch kenne ich Einsamkeit ebenso nur zu gut. Und Einsamkeit schmerzt, ob allein oder in Gesellschaft.


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4.Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
Gib mir ne Rolle, stell mich auf ne Bühne vor egal wie viel Leuten, ich vergesse mich, spiele und singe fromthebottomofmyheart und genieße es. Gib mir n Haufen unbekannter Menschen mit der Aufgabe auf sie zuzugehen und ich bin ne Vollniete. Gib mir gute Musik und die richtige Atmosphäre und mein Körper macht sich selbständig, ob als erste auf der Tanzfläche oder letzte. 


Gemeinsames Tanzen wegen erhöhtem Spaßfaktor bevorzugt.

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5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?
Da gab es ein paar, aber in bedeutenderen Dingen neige ich zum Zerdenken. Ich wäge verschiedene Standpunkte ab und finde dabei nicht selten mehr Probleme als Lösungen. Das Gute daran, wenn ich was mache, hat es Hand und Fuß. Aber so eine gesunde Naivität, gar blinder Optimismus und erst recht stärkender Rückhalt - wunderbar!

Mir fällt gerade ein Schwank aus der späten Jugend ein. Nach der Schule waren ein Freund und ich mit dem Auto auf dem Heimweg. Wie so oft hatten wir Lust auf 'weg - hauptsache weg'. Kennen wir alle, oder?! An diesem Tag fuhren wir einfach weiter. Weiter und weiter und landeten nach vielen Stunden 'Fahren bis schön ist' nachts, nach Industriegebieten und Wohnbunkern, an der Küste Frankreichs. Wir klingelten irgendwo mit der Frage ob wir dort unser Zelt aufbauen können (Zelt und Decken gehörten in der Heimatpampa bei einigen zum Standard-Kofferraum-Inhalt), bauten im Dunkeln müde das Zelt auf und wachten am nächsten morgen durchgefroren aber glücklich in einem Privatgarten an einer Steilküste auf.
Dieser Blick, der Wind, der Geruch, das Meeresrauschen, es war wunderbar + ich bin mir rückblickend nicht ganz sicher, ob es alles wirklich so traumhaft war oder ob ich Sequenzen im Nachhinein nicht vielleicht doch etwas glorifiziere. ;) Egal, die Erinnerung fühlt sich auch heute noch verdammt gut an!

Das wars schon - auf die nächsten Fünf im März!
Mehr Antworten auf diese fünf Fragen gibt es bei Nic / Luzia Pimpinella.
Und falls nicht auf Eurem Blog, dann hier, wie sind Eure Antworten?

Liebe Grüße
. Maren

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Kommentare:

  1. Wie gerne würde ich in die Blogposts luschern, die du schreibst und nie veröffentlichst. Ich wette sie sind großartig... so wie übrigens auch die Fotos von dir. <3

    Toll, dass du dabei bist.
    Nic

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    1. Wie gerne würde ich die mal jemandem zeigen, würde vielleicht motovieren?! Habe ich mir ein mal was von der Seele geschrieben und will es blogkompatibel einfassen, vermurks ichs. Naja. ;)

      Danke Dir Nic für Fragen + Kommentar!

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  2. Deine Fotos sind so toll. So viel Stil und Fantasie. Ich konnte mich beim Lesen gar nicht genug satt sehen.

    Herzlichste Grüsse
    Esther
    www.ateliergraechbodi.ch

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