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Montag, 5. Dezember 2016

Johanna Winkel van Sinkel und die Elbe | Hamburg 122016

Ein Ausflug im Winter hat den Vorteil, dass man zum Sonnenaufgang ausgeschlafen parat steht. Also ich. Gern mit Knipse anbei. Und so begab es sich, dass wir um 8:15 Uhr auf dem schwappenden Steg standen und guckten und knipsten und debil lächelten und guckten und bibberten und guckten und lächelten vor Wetterglück. So schön... der Anblick von Elbe, Philharmonie, Hafen, Schiffen und Sonnenaufgang. Moin Moin Hamburg!


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Montag, 15. August 2016

2 Lieblingsorte über den Dächern von Berlin [unterwegs]

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Ich liebe den Blick von oben und die Ruhe über dem städtischen Trubel. Die Struktur der Stadt zeichnet sich ab, städtebauliche Entwurfsüberlegungen sind ablesbar, genauso wie Chaos und Freiflächenschmankerl. Soweit möglich, kletter ich also nur zu gern irgendwo drauf.

Sonntag, 29. Mai 2016

Berlin 0516 | 2 aktuelle kulturelle Lieblingsorte und ein bisschen mehr [unterwegs]

Berlin zeigte sich zum 05/16-Besuch arschkalt. Die Wettervorhersage zeigte immerzu Regen an und wir waren glücklich über die vielen Stunden des Wetterirrtums. Denn wenn meine Berlinbesuche der letzten Jahre eher gemütlich verliefen, sollte dieser mal wieder unter dem Motto 'Erkunden und Wiedersehen' stehen. Hier der kulturelle Tipp-Teil des Ausflugs.

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Freitag, 29. April 2016

Dienstag, 26. April 2016

Zum Geburtstag viel Meer

Meer mag jeder, oder? Oder nicht? Nun, mit meinem Namen wurde mir die Meerliebe quasi in die Wiege gelegt. Maren = dänische Namensherkunft, Mare = Meer, Marinus = zum Meer gehörig. Sind doch n paar triftige Gründe? Aber wer braucht schon Gründe. Den Geburtstag am Meer zu begehen ist eine gute Idee. Ob ich nun Maren heiße oder Sibille.

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Freitag, 11. September 2015

Mit Chapeau Claque am Meer #3


Samt Gamaschen liegt der Faltzylinder des Großvaters wohlbehalten im Schrank. Alle paar Jahre hole ich ihn raus *claque* und überlege wohin er wohl damals ausgeführt wurden... und lege ihn wieder zurück an seinen Platz.
 


Samstag, 22. August 2015

Die Wolke und das Meer #2

Meeresrauschen, Kopfruhe, Augenweide. Wind, Sonne, blauer Himmel. Luft im Hemd, flatternder Rock und Räder schlagen. Ein Tag am Meer. Alles gut.




Donnerstag, 13. August 2015

Mode ist Kunst "The Belgians - An unexepted Fashion Story" in Brüssel

Letztens bei Le Bloc, dem Festival für Mode und Design im Belgischen Viertel in Köln, wurde in einer kurzen Diskussionsrunde die Frage gestellt, ob Mode Kunst ist und ins Museum gehört. Beide Seiten von Designern und Museen waren in der Runde vertreten. 

Natürlich, Mode ist Kunst!





Sonntag, 9. August 2015

Ein Tag am Meer #1

Herzlichen Dank für Euren Zuspruch, Eure konkreten Anmerkungen, Euer Mit- und Weiterdenken zu meinem Post "Refugees welcome", ob hier, bei Instagram, Facebook oder Kölle Live. Ich werde weiterhin Wichtiges, das mir On- und Offline begegnet ergänzen (Anlaufstellen, Aktionen, Blogbeiträge zum Thema, ...) und bei Facebook posten.

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Das Meer. Nach dem Tsunami 2004, mit den wachsenden Plastikinseln und den Katastrophen der Flüchtenden die sich derzeit auf dem Meer abspielen, bekommt der Blick auf Wellen und Horizont einen anderen Geschmack, einen stark bedrückenden. Geht es Euch auch so? Oasen der Ruhe sind wichtig. Und ich bin froh, dass es mir noch gelingt, das Meer auch noch als das zu sehen, was es immer für mich war. Entspannung.

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Dieses Jahr ist dank Schleuderwunder mein Geburtstag ins Wasser gefallen. Wörtlich genommen also quasi und nachträglich in die Nordsee. Da war ich letztens um das tollste Geburtstagsgeschenk "Ein Tag am Meer" einzulösen.






Montag, 8. Juni 2015

Comic + Streetart in Brüssel


Letztes Wochenende war ich in Belgien. Ich Glückliche, und wer mir auf Instagram oder Facebook folgt weiß Bescheid, was raus muss muss raus, so viel Schönes!

Es drehte sich hauptsächlich um Mode, aber stets fest im Blick: Elektrokästen, Fassaden, schmale Gassen und Hauseingänge. Denn - 
Brüssel ist bekannt für seine Vielfalt an Straßenkunst und zudem die Stadt der Comichelden


 

Montag, 18. Mai 2015

Dienstag, 17. Februar 2015

Kochen und Essen in Gent + Verlosung

Mit dem ersten Teil meiner Gentführung habe ich Euch Wesentliches vorenthalten. Denn man könnte sagen, wir haben an dem Wochenende hauptsächlich gefuttert, quer durch die Genter Küchen. Und nicht nur gefuttert, sondern auch gekocht! Mein erster Kochkurs! (Mal abgesehen von dem VHS-Kurs zu dem mich meine Mutter allen ernstes mit 14 Jahren (oder so) schickte und ich als Assistenz uuuralten Ehemännern Nudelwasserkochen beibrachte. (Oder so. Die Erinnerung ist (zum Glück) dumpf.))



Das wird jetzt n bisschen viel, weil eben so viel Gutes und es könnte sein, dass Ihr danach satt vom Gucken seid. Oder nicht. Und dann habe ich was für Euch! So als mundenden Abschluss quasi. Aber jetzt mal von vorn. Guten Morgen!

Freitag, 6. Februar 2015

Ein Wochenende in Gent


Reingestolpert bin ich, also nicht ganz absichtlich ging es auf zur Bloggerreise. Was habe ich mich gefreut!! Und wohin? Nach Belgien. Genauer, in die Region Flandern. Brüssel kennste. Antwerpen kennste. Brügge auch (Brügge sehen und sterben und so). Und dazwischen liegt Gent. Gent? Tjaha. Was soll ich sagen ... Ich war unterwegs mit dem Pottteam Juli von Heimatpottential und Fee von Fee ist mein Name und klar aufe Hand, wir haben uns ganz schön verliebt in diese Stadt!
 



Gent ist nicht nur schön, sondern auch um ganz Flandern zu entdecken liegt die Stadt, als drittgrößte Belgiens und mit rund 240.000 Einwohnern, strategisch perfekt.

1.
Antwerpen, Brüssel und Brügge sind tagesausflugpassend drumherum.
2. I
n Gent ist abends immer schön was los (für "wenn man zurück kommt").

3. In Gent gibt's Erleuchtung. Ist so. Aber dazu die Tage mehr.

Montag, 19. Januar 2015

Heimtextil 2015 + Verlosung

Samstag war ich zum ersten Mal in Frankfurt bei der Heimtextil, der international größten Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien. Gelockt haben mich die Lieben von So Leb Ich mit einem Wiedersehen und Kennenlernen von Community-Mitgliedern, Bloggern und dem gemeinsamen Entdecken.

Wir trafen uns vor dem Eingang und wenn nicht die Messe gewesen wäre, hätten wir da den ganzen Tag verbabbelt. Dann ging es nach ganz oben. Blick über Frankfurt, Schokomuffin anbei. Liebe Messe Frankfurt, wollen wir Freunde werden?








Freitag, 17. Oktober 2014

Die Autobahnkirche


Noch so ein Bauwerk das schon lange auf der Liste der gewünschten Besuche stand. Als ich letztens mit meiner Mutter über die A45 auf dem Weg nach Frankfurt zu ihrer Freundin aus Kindertagen war, fiel es mir bei dem ganzen vorfreudigen Geplapper geraaaaade noch rechtzeitig ein und wir fuhren in Wilnsdorf ab und zickzack, wie sie sich über den Baumwipfeln schon ankündigte, da war sie.

Die Autobahnkirche. Neben Hast und dem Ziel im Blick, ein Ort zur Pause und Ruhe. 40 an der Zahl gibt es in Deutschland. (Wusste ich nicht, hätte weniger geschätzt.) Und diese ist besonders. Besonders besonders auch mit den direkt umliegenden Nutzbauten für Fastfood und Schlafmöglichkeit. (Gerade fand auch noch ein Autorennen  auf dem nebenliegendem Parkplatz statt. Bisschen skuril.) Die Bilder die ihr bei solchen Bauten im Kopf habt - stimmen (leider. Ich mochte sie nicht knipsen.). Also, nu Architektur, liebe Leserinnen und Leser.




Samstag, 6. September 2014

Korfu

Jassu, was muss, das muss. Herzlich willkommen zum virtuellen "Diaabend"! Irgendwelche Traumata von den immer gleichen Landschaftsaufnahmen, Gravitation der Augenlider, höfliche Lächelstarre? Ich fasse mich so kurz wie es mir meine Kurzfassungsprokrastination erlaubt und bedanke mich im Voraus für die Aufmerksamkeit. So.

Griechenland.
Korfu. Agios Georgios. Eine Woche mit dem Lieblingsneffen im Familiensporturlaub (wir waren also nicht allein). Wir wollten Fahrradfahren, Surfen, Kiten, Katamaran fahren,... yay!!! 

Geknickt. Der Neffe hat sich zeitlich ungünstig Sämtliches am Knöchel gebrochen und so lag er (also er chillte) mit seinen schnell gefundenen Kumpels die Woche am Pool und Meer und die Tante radelte, fuhr ins Städtchen, radelte, besuchte Inselkes, radelte ... und schlappte am Meer entlang.


Mittwoch, 11. Juni 2014

Burg Altena + der Erlebnisaufzug

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Ein Besuch in der Heimat. Die Konfirmation vom weltallerbesten Neffen stand an. Eine schöne Feier war das und weiter habe ich nichts erwartet. Die Idee am nächsten Tag mal wieder nach Altena zu fahren, da sei so'n neuer Aufzug hoch zur Burg, hat mich nun nicht vom Hocker gerissen. Wie oft war ich da? 10 - 20 mal. Ok, zuletzt vor vielleicht 15 Jahren. Naja, gut, ist sicher ganz nett nach so langer Zeit, man sieht die Sachen ja nochmal mit anderen Augen.

Und??? Ich bin begeistert! Sowasvon! Ihr müsst da alle hin! Der Erlebnisaufzug wurde vor zwei Monaten eröffnet und es ist großartig - architektonisch, innenräumlich, medial, didaktisch, sehr unterhaltsam und lustig!

Die Burg Altena war übrigens die erste ständige Jugendherberge der Welt und ist noch im Originalzustand erhalten. Sehenswert! Wusste ich ja schon. Nur ein bisschen vergessen.
Die Heimat kennt man halt.

Und jetzt der 
Erlebnisaufzug, gespickt mit guten Ideen, der in seiner Architektur des Eingangsportals, dem neuen Tor zur Burg, fremdartig, aber gutartig die Kleinteiligkeit der kleinen Einkaufsstraße sprengt.

Es bedarf einer Wandlung in dieser Straße (in der Stadt). Dieser Eindruck ist etwa 20 Jahre alt. Das kubische hoch gestreckte Portal ist ein mutiger Neuanfang. In zweiter Reihe des Lenneufers steht es, das grüne Flussufer gesäumt von Grün und Bäumen aus Stahl (in der Region wird Draht gezogen) und Teilstücken zum Verweilen.



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Sonntag, 6. April 2014

Lazy lazy Amsterdam


Letztes Wochenende war es mal wieder soweit. Hach ♥ . Wieder und wieder. Beim letzten Mal gab es Kultur/24. Diesmal. Gewohnt bei Privat über Airbnb, Lieblingscafé Coffeeroom am Eck entdeckt, planlos durch die Kanäle des Jordaan getrudelt, in schönen kleinen Läden Schönes gefunden, stundenlang hängen geblieben im Café, Zeitverschiebung - die Zeitdiebin, über den Vondelpark nach Borneo geradelt, Architektur beguckt, gutes Bier getrunken und Füße baumelnd in der Sonne Eis genossen, schwerer Abschied.

Die Knipse hat die schönsten Sachen nicht gesehen, aber ich, frei nach dem Motto: Collect Moments ... . Dennoch ein Knipsschwank + Tipps zu Schönem + unsere Wege im Überblick.

Gewohnt:
Airbnb

Gefrühstückt:
Coffeeroom - Lage

Wohngeshoppt:
Store without a home - Lage - Neues Design
De Weldaad Antiek & Woondecoraties - Lage - Industriedesign
Kitsch Kitchen - Lage - Buntes, Kitsch, Kunststoff
Artymaz - Lage - by lassen und mehr
&K - Lage - HAY, FERM living, Iittala und mehr

Genossen:
Vondelpark - Lage

Architekturgeguckt:
Borneo - Lage

Getrunken:
Brouwerij t' IJ - Lage

Geschleckt:
Yscuypje - Lage



Wohnen bei Elsa
Coffeeroom - nettes Interieur, nette Bedienung, übernettes Essen.

Kitsch Kitchen
&k
Auf der Suche nach einem Lageplan ... Schönstes Heimlich-Geschenk
von der Reisebegleitung zwischendurch. 
Danke! :)



Gedankennachgehen, Lesen, Reden, Essen und Trinken, Sonne
genießen und Menschengucken während stundenlangem Cafétieren
Zeitumstellung. Eine Stunde gemopst. Grrr.

Borneo, Scheepstimmermanstraat




Lieblingsbier. Gibt es in Deutschland nicht 
(außer meinem stetigen Import) und das bleibt gerne so. Besonders.

Zum Abschied: Mit leckerem Eis ↑ in der Sonne am Kanal gesessen.
Mitgebracht

Mittwoch, 19. März 2014

Feldkapelle von Peter Zumthor


Hart und aneckend steht das 12 Meter hohe, im Grundriss fünfeckige monolithische Bauwerk aus Beton inmitten von Feldern. Schritt für Schritt, sich annähernd, wird erst bei näherer Betrachtung deutlich, dass es sich um ein geweihtes Gotteshaus handelt, ein schlichtes Kreuz über der Tür weist auf die sakrale Bedeutung hin. 

Von 2005-2007 wurde die Kapelle mit vielen ehrenamtlichen Helfern und Fachhandwerkern gebaut. Für den Bau wurden 112 Baumstämme aus dem Wald von Bad Münstereifel zeltartig zusammengefügt, von außen geschalt und der Zwischenraum in Schichten mit Stampfbeton gefüllt. Drei Wochen köhlerten die Bauherren Scheidtweiler und ihre Helfer das Bauwerk aus, das immer noch ein wenig am Geruch (eingebildet!?) und besonders an der Farbstruktur im Inneren ablesbar ist. Ausgelassen ist der obere Abschluss, durch den neben Licht auch Regen einfällt und sich auf dem unebenen Boden sammelt. Der Boden ist aus einem Blei-Zinngemisch (Bezug → Bleiberg-Stadt Mechernich) und wurde an Ort und Stelle erhitzt und gegossen. Zusätzlich fällt stimmungsvoll Licht über etwa 300 in die Wände eingesetzte Röhren, im Inneren mit aufgesetzten mundgeblasenen Glashalbkugeln ein. Alle vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) sind vertreten.

Durch die dreieckige Metalltür gegangen, weitet sich der Raum, der sich von außen nicht annähernd erahnen lässt. Ich hebe automatisch den Blick gen Himmel und fühle mich inmitten der groben Struktur und den im Kontrast dazu stehenden feinen runden eingesetzten Lichtglaskugeln mit Bezug zum Außen, dem warmen Licht und Honigduft der Kerzen, in dem sich nach oben verjüngenden zelt-/höhlenartigen Raum geborgen. 

Im Innern verstummt der Wind, im Sommer bei sengender Hitze muss es wohltuend kühl sein, bei tosendem Regen und Wolkenbildern muss die Kubatur inmitten der sanften Feldhügel eine wieder besondere Wirkung haben. Ich muss also nochmal hin!













Weil ich die Geschichte, wie es zu dieser Kapelle kam, so schön finde ... muss ich sie auch noch schnell erzählen (wenn Ihr sie nicht schon kennt!?).

Als der weltweit renommierte schweizer Architekt Peter Zumthor (*26. April 1943 in Basel) das Kölner Diözesanmuseum baute (Kolumba), schrieben ihm die Landwirte Scheidtweiler einen Brief. Sie baten ihn eine Kapelle zu entwerfen um diese Bruder Klaus zu widmen, der Ihnen persönlich von hoher Bedeutung ist. Bruder Klaus, Heiliger Nikolaus von der Flüe, Schutzpatron der Katholischen Landjugendbewegung, 1417-1487, heilig gesprochen 1947. Ungewöhnliche Herangehensweise, aber Bruder Klaus, auch Schweizer, war auch Lieblingsheiliger von Zumthors Mutter. Über diese Verbundenheit entstanden ein persönlicher Kontakt und dieses einzigartige Bauprojekt für das Zumthor auf sein Honorar verzichtete.

Schön, nicht wahr?

Mit Ka und We war ich/Em letzten Sonntag auf dem Feld. Und da kann ich noch viel lernen in Sachen meiner Knipserei und seiner Fotografie → La Lumière du Loup

Liebe Grüße . Eure Minza




Infos zur Kapelle:

• Öffnungszeit
 
Sommer 10 – 17 Uhr, Winter 10 – 16 Uhr
montags geschlossen, außer an kirchlichen Feiertagen

• Besucherparkplatz

Iversheimer Straße, 53894 Mechernich-Wachendorf
Der kurze Fußweg zur Kapelle ist ausgeschildert

Donnerstag, 20. Februar 2014

Oscar Tuazon - Alone In An Empty Room



Mal wieder ein Sonntag im Museum. Die Arbeiten von Oscar Tuazon interessierten mich "Alone In An Empty Room": Auseinandersetzung mit Raum, Architektur, Skulptur, Konzept, Modell, anhand von Versatzstücken eines Privathauses im Treppenhaus des Museum Ludwig Köln in Wechselwirkung mit dem Museumsbau und Ausstellungsstücken anderer Künstler.

Oscar Tuazon, A Prosthesis, 2014
Louise Lawler, Konturzeichnung, Pollock und Tureen, 1984/2013
 Oscar Tuazon, A Hinge, 2014
Oscar Tuazon, Piece by Piece, 2013
Ein Garagentor auf dem Boden, woanders ein Treppenhaus auf der Seite, die Eingangstür liegt ... Während ich so auf dem "Garagentor" stehe denke ich: Was wäre wenn mich die Schwerkraft nicht über die Füße nach unten ziehen würde, sondern über den Rücken nach hinten - zum Fuße des Tores oder über den Arm zur Seite? Alles ist auf die Schwerkraft ausgerichtet, Sehgewohnheit, etablierte Funktionen. Wie sieht ein Raum aus, wenn ich die Gewohnheit der Anziehung verlasse? Chance der Neuentdeckung, Raumformulierung, Möblierung, Nutzung? Ich denke an die Garagenzugänge, die wie ein Parkplatz aussehen und senkrecht zur unterirdischen Garage führen. Mehr davon!?
 Oscar Tuazon, A Person, 2013
Auf der Terrasse mit Domblick ein Nachbau der Drehtür des Museums. Durchgedreht. Haben wir uns. Mit Blick auf's Dömsche ♥.
Diana Thater, Moluc­can Cock­a­too Mol­ly, 1995, Video and In­s­tal­la­tion 
Eigentlich eine Videoarbeit mit einem Papagei zu der die Glasfronten des Raums in Rot, Grün und Blau lichtdurchlässig beklebt sind. Wir spielten mit dem Schatten und schlichen gestikulierend die Wand entlang. Was man so macht. ;)
Louise Lawler, Neuinterpretation der Brillo Box von Andy Warhol, Stretch - der Raumgröße angepasst. → Wer hat sich wem anzupassen, der Künstler dem Museum oder das Museum dem Künstler?
rechts - Gerhard Richter, 11 Scheiben, 2003
Alles in Ordnung. Gut Kirschen essen. Alles in Ordnung? Thomas Schütte
rechts - Peter Fischli, David Weiss, Hostessen, 1988/89
links - Duane Hanson, Frau mit Umhängetasche, 1977 (urspünglich, denn sie altert mit)
Auf sie falle ich (gerne) immer wieder rein, so lebensecht wie sie da steht.
rechts - Günther Uecker, Nagelrelief, 1961
Richard Serra, god is a loving father

Das war's. Mein Sonntag, nach Kakao und Kuchen im Café Stanton (immer wieder schön dem Stadttrubel hinter St. Antoniter so kurzwegig zu entkommen) und vor Kakao und Kuchen in der Ständigen Vertretung (war ich da auch mal und habe mich wie eine Touristin gefühlt).

Liebe Grüße :) Eure Minza

Museum Ludwig: Man Ray + Gerhard Richter

 Museum Ludwig: David Hockney